So meine Lieben, da bin ich wieder! Leider war es mir in letzter Zeit nicht moeglich einen Blogeintrag zu schreiben, grosses Sorry!
Ich war letztes Wochenende mit ein paar anderen im Nroden des Landes im groessten Nationalpark Ghanas, dem Mole Park. Wir haben n bisschen Safari gemacht und n bisschen mit Elefanten rumgetollt! Die sind uebrigens schwarz und nicht grau wie alle denken! Frisch gebadet kann man das gut sehen :-)
Heey das war wirklich ein Erlebnis fuer sich, kann man nur empfehlen. Auch wenn die Fahrt dirthin der Horror war (insgesamt 14 Stunden!)! Aber was nimmt man nicht alle sin Kauf um freilebende Elefanten zu beobachten!
Meien Arbeit traegt langsam Fruechte, hab ich jedenfalls so das Gefuehl. Wir haben die letzten zwei Tage Meeting und Workshop abgehalten, wobei das Meeting fuer mich intressanter war, da wurde wenigstens zum Teil Englisch gesprochen!
Apropos Englisch, ich denke langsam in Englisch, also nicht wundern wenn da mal n paar Worte reinrutschen. Sehr beeindruckend wie ich mich veraendere ;-)
Ich hab noch n paar Ideen, was ich denn unternehmen koennte, um etwas zu bewegen, aber wie einige gesagt haben: Allein meine Anwesenheit aendert schon Dinge. Ja, Debo, ich versuche ein role model fuer die girls zu sein und ich hab auch so n paar kleine, die regelmaessig zu meinem Haus kommen und nach mir fragen. Ich weiss nicht mal, woher die meinen Namen wissen und wo ich wohne, aber ich denke das ist nicht schwierig rauszufinden. Da gibt es keine weiteren Obronis!
Und ja, sei stolz auf mich! Ich lerne langsam die native Sprache Twi! Zwar finde ich es noch wirklich kompliziert, aber Fatao als Lehrer macht sich gut und ich bin zuversichtlich...
Die naechste Woche moechte ich fuer meine Hostfamily kochen, Semmelknoedel mit Schwammerlsosse, ob ich die ingredients alle herkrieg bezweifel ich ja, aber probieren geht ueber studieren. Und es hoert sich so lustig an, wenn sie versuchen den Namen des Gerichts auszusprechen :-)
Und am Donnerstag war ich auf dem Markt und habe mit Nana gemeinsam Stoff gekauft, welchen ich dann gleich zur Schneiderin gebracht habe und am Dienstag kann ich dann hoffentlich mein erstes afrikanisches Kleid abholen -> es wird lila!
Das wars mal wieder, mir bleibt leider immer nicht so sehr viel Zeit! Ich vermisse euch!
Samstag, 21. Mai 2011
Samstag, 7. Mai 2011
Die erste Woche in den Communities
So meine Lieben, da bin ich wieder und weiss gar nicht wo ich anfangen soll mit erzaehlen...
Vielleicht fange ich von Montag an:
Montag = Langeweile...
Dienstag = Erster Tag in ner Communtiy
Unter Community konnte ich mir lange Zeit auch nichts vorstellen, aber wir sind an diesem Morgen dann in ein etwas abgelegenes Dorf gefahren, um dort schwangere Frauen mit ihren Kindern ueber Malaria und die Folgen aufzuklaeren. Das machen wir haeufig in Kooperation mit dem Hospital, wenn die Kinder gewogen und/oder geimpft werden.
Die Zustaende, die dort herrschen wahren wirklich erschuetternd, ich glaube ich kann das gar nicht in Worte fassen. Die Kinder sehen krank aus, tragen dreckige und stinkende Kleider und haben ueberall kleine Wunden, die sich natuerlich entzuenden, wenn sie im Dreck spielen. Ein kleiner Junge hate ein kleines Loch im Fuss und die ganzen Fliegen kreisten um sein Bein und versuchten in die Wunde zu gelangen. Das war ein Anblick, das koennt ihr euch nicht vorstellen! Ich hatte natuerlich keine Pflaster dabei, nur ein Desinfektionstuch, das ich dann ueber sein Fuss gelegt habe. Und der Junge war kein Einzelfall! Das war bei allen Kindern so! Wirklich schrecklich!
Aber wenigstens war keines der Kinder untergewichtig... Das ist schon mal ein gutes Zeichen...
Isaac hat dann drauf betsanden, dass ich mich auch wiege und wisst ihr warum? Weil er abschaetzen wollte, ob er mich tragen koennte... Kein Schimmer was das sollte... Auf jeden Fall hab ich abgenommen...oder die Waage war kaputt...
Mittwoch waren wir dann auch in Tepa und haben das ganze mehr als fuenf Runden durchgespielt, was wirklich anstrengend war. Aber dann hatte ich ein Problem mit der Arbeitsmoral hier: Denn wenn du zwei Stunden effektiv gearbeitet hast, kannst du dir den restlichen Tag Ruhe goennen. Okay, wir hatten mal wieder keinen Strom, wie so oft in der letzten Zeit! Aber trotzdem kann man doch noch effektiv was machen, oder nicht?! Ja Debo, ich hoer dich schon sagen: Das ist nunmal in diesem Land so, aber mir gehts auf den Keks. Ich bin in meinem Projekt schon zwei Wochen, d.h. ich habe schon ein Viertel meiner Zeit hinter mir und wenn ich zurueckblicke, dann sehe ich nichts, was etwas bewegt oder erreicht haette. Das ist das was mich gerade etwas traurig stimmt. Es liegt aber auch daran, dass dir hier die Haende gebunden sind. Schon ein grosses Blatt Papier zu besorgen scheint unmoeglich!
Am Donnerstag waren wir dann zum ersten Mal in einer Schule. Ich habe am Abend vorher noch ein kleines Spiel vorbereitet, was ich mit den Kindern spielen wollte. Leider haben die noch so gut wie kein Englishc gekonnt, was die Sache immer sehr schwierig macht. Aber als sie uns kommen sahen, haben sie uns zugejubelt, das war ein Anblick fuer Goetter. Kurz dachte ich, dass ich vielleicht in einer Schule mehr erreichen haette koennen, aber ich weiss, dass ich es nicht ertragen haette koennen, jeden Tag zu sehen, wie die Kinder geschlagen werden. Ich hab natuerlich meine Praesentation komplett umgestellt und bekam von allen zum Schluss noch ein Abschiedslied gesungen! Hab ich natuelich auf Video festgehalten ;-)
Am Nachmittag musste ich dann dringend mal meine Waesche waschen, aber das ist eine Arbeit, die wirklich keinen Spass macht, sag ich euch! Lobet die Waschmaschine!
Gestern habe ich nur eine Powerpoint fertig gemacht und bin dann los nach Kumasi, wobei das immer eine kleine Ueberwindung ist, denn zwei Stunden mit vielen anderen Menschen auf engsten Raum ist wirklich kein Spass. Wir haben uns dann hier vor dem Internetcafe getroffen und gestern Abend sind wir noch auf n Konzert.
Heute Morgen haben wir das Hotel fuer naechstes Wochenende reserviert und die Bustickets geholt. Wir werden naemlich von Do bis So in den Norden des Landes in den Mole Nationalpark fahren. Ich hoffe nur, das ist fuer Isaac in Ordnung, dass ich dann naechste Woche nur drei Tage da bin...
Heute moechten wir in den Schmetterlingpark, da muessen wir auch demnaechst aufbrechen und morgen gehts dann ab an den Bosumtwi-See. Oh Mann, das ist so ne geile Zeit hier!
Vielleicht fange ich von Montag an:
Montag = Langeweile...
Dienstag = Erster Tag in ner Communtiy
Unter Community konnte ich mir lange Zeit auch nichts vorstellen, aber wir sind an diesem Morgen dann in ein etwas abgelegenes Dorf gefahren, um dort schwangere Frauen mit ihren Kindern ueber Malaria und die Folgen aufzuklaeren. Das machen wir haeufig in Kooperation mit dem Hospital, wenn die Kinder gewogen und/oder geimpft werden.
Die Zustaende, die dort herrschen wahren wirklich erschuetternd, ich glaube ich kann das gar nicht in Worte fassen. Die Kinder sehen krank aus, tragen dreckige und stinkende Kleider und haben ueberall kleine Wunden, die sich natuerlich entzuenden, wenn sie im Dreck spielen. Ein kleiner Junge hate ein kleines Loch im Fuss und die ganzen Fliegen kreisten um sein Bein und versuchten in die Wunde zu gelangen. Das war ein Anblick, das koennt ihr euch nicht vorstellen! Ich hatte natuerlich keine Pflaster dabei, nur ein Desinfektionstuch, das ich dann ueber sein Fuss gelegt habe. Und der Junge war kein Einzelfall! Das war bei allen Kindern so! Wirklich schrecklich!
Aber wenigstens war keines der Kinder untergewichtig... Das ist schon mal ein gutes Zeichen...
Isaac hat dann drauf betsanden, dass ich mich auch wiege und wisst ihr warum? Weil er abschaetzen wollte, ob er mich tragen koennte... Kein Schimmer was das sollte... Auf jeden Fall hab ich abgenommen...oder die Waage war kaputt...
Mittwoch waren wir dann auch in Tepa und haben das ganze mehr als fuenf Runden durchgespielt, was wirklich anstrengend war. Aber dann hatte ich ein Problem mit der Arbeitsmoral hier: Denn wenn du zwei Stunden effektiv gearbeitet hast, kannst du dir den restlichen Tag Ruhe goennen. Okay, wir hatten mal wieder keinen Strom, wie so oft in der letzten Zeit! Aber trotzdem kann man doch noch effektiv was machen, oder nicht?! Ja Debo, ich hoer dich schon sagen: Das ist nunmal in diesem Land so, aber mir gehts auf den Keks. Ich bin in meinem Projekt schon zwei Wochen, d.h. ich habe schon ein Viertel meiner Zeit hinter mir und wenn ich zurueckblicke, dann sehe ich nichts, was etwas bewegt oder erreicht haette. Das ist das was mich gerade etwas traurig stimmt. Es liegt aber auch daran, dass dir hier die Haende gebunden sind. Schon ein grosses Blatt Papier zu besorgen scheint unmoeglich!
Am Donnerstag waren wir dann zum ersten Mal in einer Schule. Ich habe am Abend vorher noch ein kleines Spiel vorbereitet, was ich mit den Kindern spielen wollte. Leider haben die noch so gut wie kein Englishc gekonnt, was die Sache immer sehr schwierig macht. Aber als sie uns kommen sahen, haben sie uns zugejubelt, das war ein Anblick fuer Goetter. Kurz dachte ich, dass ich vielleicht in einer Schule mehr erreichen haette koennen, aber ich weiss, dass ich es nicht ertragen haette koennen, jeden Tag zu sehen, wie die Kinder geschlagen werden. Ich hab natuerlich meine Praesentation komplett umgestellt und bekam von allen zum Schluss noch ein Abschiedslied gesungen! Hab ich natuelich auf Video festgehalten ;-)
Am Nachmittag musste ich dann dringend mal meine Waesche waschen, aber das ist eine Arbeit, die wirklich keinen Spass macht, sag ich euch! Lobet die Waschmaschine!
Gestern habe ich nur eine Powerpoint fertig gemacht und bin dann los nach Kumasi, wobei das immer eine kleine Ueberwindung ist, denn zwei Stunden mit vielen anderen Menschen auf engsten Raum ist wirklich kein Spass. Wir haben uns dann hier vor dem Internetcafe getroffen und gestern Abend sind wir noch auf n Konzert.
Heute Morgen haben wir das Hotel fuer naechstes Wochenende reserviert und die Bustickets geholt. Wir werden naemlich von Do bis So in den Norden des Landes in den Mole Nationalpark fahren. Ich hoffe nur, das ist fuer Isaac in Ordnung, dass ich dann naechste Woche nur drei Tage da bin...
Heute moechten wir in den Schmetterlingpark, da muessen wir auch demnaechst aufbrechen und morgen gehts dann ab an den Bosumtwi-See. Oh Mann, das ist so ne geile Zeit hier!
Sonntag, 1. Mai 2011
weils so schoen war...
... kommt hier gleich noch einer! Ja ich sitze wieder hier im Internetcafe und habe Zeit etwas zu berichten: Wir waren gestern noch etwas in Kumasi unterwegs, also meine Gruppe und ich. Wir volunteer verstehen uns wirklich sehr sehr gut, auch wenn nie jemand ne Orientierung oder nen Plan hat :-)
Wir waren erst einmal auf der Bank (Mama, ich hoffe sehr du hast mein Konto im Auge :-) ) und dann auf der verzweifelten Suche nach nem Hostel. An sich haben wir auch ein ganz nettes gefunden, d.h. fuer afrikanishce Verhaeltnisse. Aber dann gings darum, ob wir Zweibettzimmer nehmen oder zu sechst ein Achtbettzimmer oder eben ein Sechsbettzimmer. Nach langem Hin und Her und nachfragen und Preis abschaetzen haben wir uns dann auf das Sechsbettzimmer geeinigt. Im Nachhinein glaube ich hat es die Jungs mehr gestoert, ein gemeinsames Zimmer zu haben, als mich und Hanna, aber witzig wars!
Dann sind wir zum Supermarkt, um alll die Dinge zu kaufen, die wir in unseren Gastfamilien nicht bekommen, man goennt sich ja sonst nichts.
Abends sind wir noch n bisschen in Jonas Geburtstag reinfeiern gegangen in ne noble Gegend hier: Vienna City. Nach einigen Glaesern Bacardi hab ich mich sogar ueberreden lassen, Billiard zu spielen. Natuerlich habe ich immer verloren. Ja so ging ein netter Abend zu Ende und so endet der kurze Eintrag heute. Ich erzaehl dann wieder naechste Woche oder so!
Wir waren erst einmal auf der Bank (Mama, ich hoffe sehr du hast mein Konto im Auge :-) ) und dann auf der verzweifelten Suche nach nem Hostel. An sich haben wir auch ein ganz nettes gefunden, d.h. fuer afrikanishce Verhaeltnisse. Aber dann gings darum, ob wir Zweibettzimmer nehmen oder zu sechst ein Achtbettzimmer oder eben ein Sechsbettzimmer. Nach langem Hin und Her und nachfragen und Preis abschaetzen haben wir uns dann auf das Sechsbettzimmer geeinigt. Im Nachhinein glaube ich hat es die Jungs mehr gestoert, ein gemeinsames Zimmer zu haben, als mich und Hanna, aber witzig wars!
Dann sind wir zum Supermarkt, um alll die Dinge zu kaufen, die wir in unseren Gastfamilien nicht bekommen, man goennt sich ja sonst nichts.
Abends sind wir noch n bisschen in Jonas Geburtstag reinfeiern gegangen in ne noble Gegend hier: Vienna City. Nach einigen Glaesern Bacardi hab ich mich sogar ueberreden lassen, Billiard zu spielen. Natuerlich habe ich immer verloren. Ja so ging ein netter Abend zu Ende und so endet der kurze Eintrag heute. Ich erzaehl dann wieder naechste Woche oder so!
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