Samstag, 30. April 2011

Kumasi mit allem drum und dran

So meine Lieben, da bin ich wieder, diesmal mit etwas schnellerem Internet und etwas Zeit in der Tasche. ich bin heute morgen recht frueh, wie immer eich, aufgestanden und hab mich auf den weg nach Kumasi gemacht, die zweitgroesste Stadt hier in Ghana. Die Fahrt mit dem Trotro dauert eineinhalb bis zwei Stunden, das nervt mich voll! Ausserdem hab ich mich noch immer nicht an dieses Verkehrsmittel gewoehnt!
Ich war jetzt eine Woche nur in meiner Gastfamilie und hab da auch schon etwas Anschluss gefunden. Gestern war ein toller Tag, einer von denen mein Debo-Hasi mir in ihrem letzten Brief beschrieben hat. Hat alles sehr gut geklappt, Schnegge, sei stolz auf mich! 

Wie gesagt ich bin jetzt hier in Kumasi und sehr froh in einem klimatisierten Raum zu sitzen, ich bin naemlich gerade zwei Stunden durch die Stadt geirrt, letztlich habe ich mich ins Taxi gesetzt und mich herfahren lassen, scheiss drauf, wie teuer das ist!
Ich habe die Woche ueber einiges erlebt: Ich hab den Frauen beim Fufumachen zugeschaut, einige Fussballspiele besucht, viel ueber Malaria gelernt, viele Briefe und Tagebucheintraege geschrieben und und und. Ich habe vorgestern auch meinen Mais besucht, um zu schauen, ob er gewachsen ist...Und ja, er ist gewachsen! Ich mache auch ganz viele Fotos, von allen Orten und allen Gelegenheiten die sich mit bieten!
Die Arbeit ist spitze, auch wenn ich bisher nur wenig zu tun habe, aber es macht mir wirklich Spass. Momentan befinde ich mich noch in der Phase, wo ich mich auf zu Hause freue, aber ich denke, das legt sich auch noch...
Die Ghanaer sind Fruehaufsteher, also gar nichts fuer mich -> Augenringe sind vorprogrammiert, auch weil ich mir das Schminken abgewoehnt habe...
Ich bring lauter doofe Aktionen hier, teilweise, weil ich nicht weiss, wie ich mich verhalten soll in bestimmten Situationen und teilweise aus meiner wohlbekannten Schusseligkeit:

Letzte Woche habe ich mich zum Beispiel im Waschraum eingesperrt und bin nicht mehr rausgekommen, leider war auch keiner zu Hause, der mir helfen haette koennen,. Also wartete ich bestimmt ne halbe Stunde in dem kleinen, engen und schimmligen Raum, bis Nana endlich nach Hause kam. Sie hat dann ales probiert, um mich zu befreien, aber es half nichts. Letztlich sind die netten Nachbarn gekommen und haben die Tuer aufgebrochen -> Das ist mal wieder typisch ich!
Es gibt so viele Dinge, die ich euch erzaehlen wollte, aber ich hab keine Zeit zu! Aber ich schreib alles in meinem Tagebuch auf, um es mir spaeter einfacher zu machen, mich an die Dinge zu erinnern! Ich erzaehl dann alles ausfuehrlich wenn ich zurueck bin! Ach ja, Sonja Hase, denk doch bitte dran, mir nen Zahnarzttermin fuer den Dienstag nach meiner Rueckkehr zu machen! DANKE!
Ganz liebe Gruesse aus dem sonnigen und heissem Regenwald!

Dienstag, 26. April 2011

Im Projekt angekommen...

Ich habe so viel zu erzaehlen und doch so wenig Zeit, also verzeiht mir, wennn ich die Rechtschreibfehler nicht verbessere.
Ich bin jetzt in meinem Projekt angkommen, nachdem wir am Freitagmorgen um vier vor dem Hostel abgeholt wurden und dann fuenf Stunden mit dem Bus nach Kumasi gefahren sind. Dort standen wir erst einmal dumm und vor allem allein rum. Haben dann Helen, die Coordinatorin angerufen und wurden auch promt abgeholt. NAchdem wir einige Formalitaeten geklaert haben, sind wir zu Fuss etwas die Stadt anschauen gegangen, aber hatte alles zu, da ja Karfreitag war.
Wir wurden dann von unseren Hostfamilymember abgeholt, bei mir Isaac, der auch der Chef meines Projektes hier ist. Freitag war ich dan echt voll fertig und bin frueh schlafen gegangen. Die Gegebenheiten: Eigenes Zimmer, recht gross, zwei Betten, ein Stuhl und Ventilator. Dusche mit Eimern und Plumpsklo, das maechtig stinkt und nachts von riesigen Kakerlaken beherrscht wird. Ja, das ist kein Spass hier! Familie besteht aus Isaac, seiner Frau Nana und dem zweijaehrigen Joos. Mit im Haus wohnen noch Akos und ihr Mann. Alles in allem okay, bis auf die Kakerlaken.
Den groessten Teil des Wochenendes habe ich mich etwas gelangweilt und Tagebuch geschrieben und meinen Guide durchgelesen. Ansonsten hab ich Isaac auf dem Feld geholfen Mais zu pflanzen, beim Fufumachen zugeschaut, spazieren gegangen, n Konzert einer kleinen Band besucht, dem Gottesdienst beigemessen und und und. Jetzt habe ich auch seit gestern endlich einen Spiegel.
Ich bin etwas ausserhalb des Stadtzentrums, aber wie ne Stadt wirkt das ganze nicht. Man kann das noetogste kaufen und es hat ne Post. Wenn ich allerdings aussergewoehnliche Sachen brauche oder mal zur Bank muss, sollte ich dafuer nach Kumasi fahren, mit dem Trotro eineinhalb Stunden -> Ich hasse doch Trotro fahren! Da habe ich danach immer unzaehlbare blaue Flecken!
Ja, was gibts noch zu berichten...
Heute war ich zum ersten Mal in unserem Buero: sehr ueberschabar... Ich treibe Recherche bis Freitag, dann halte ich eine Probepraesentation ueber Malaria.
Da faellt mir ein, gesundheitlich bin ich etwas angeschlagen: Das Doxycyclin macht mir etwas zu schaffen, so wie auch das Essen hier... Heute morgen war mir kotzuebel, dachte schon ich muss mich auf den Weg hierher in meinen Helm uebergeben... Ich sollte die Tabletten abends nehmen, aber momentan traue ich mich nicht umzustellen, zu grosse Angst. Aber keine Sorge, wer in Afrika war und nicht einmal Malaria bekommen hat, der war nicht richtig dort heisst es. Viele der volunteer haben Angst davor, aber meine Guete, dann gehts dir halt n paar Tage scheisse, wirst vllt ins Hospital gebracht, kriegst n paar Tabeletten und das wars... also alles kein Problem...
Da muss man sich wirklich mehr Gedanken um den Strassenverkehr machen: Da wird ein Griff nach dem Anschnallgurt schon zur Lachnummer. Ganz einfach deswegen, weil es hier keine gibt... Die fahren wie die gestoerten und an der Ampel wird nur gehalten, wenn der Verkehrspolizist sich vor den Wagen wirft. Ausserdem lieben die Ghanaer ihre Hupe! Bei uns wuerde das unter Laermbelaestigung fallen. Dass wir immer Elektrizitaet haben ist nicht sicher, besionders bei Regen faellt es immer aus. Ja es regnet hier in Afrika, wir haben jetzt Regenzeit und nur zur Aufklaerung, ja Sonja-Herzilein, ich befinde mich noch in dem subtropischen Gebiet des Regenbwalds. Die Aussicht ist so wundervoll, ich mach ganz viele Fotos, versprochen! Wenn ich das uebernaechste WE in Kumasi bin, kann ich vllt einige hochladen...
Muss jetzt aufhoeren, bis zum naechsten Mal! Vermisse euch

Donnerstag, 21. April 2011

I had a dream

So, jetzt sind die Einfuehrungstage zu Ende, morgen gehts dann weiter nach Tepa in mein Projekt. Ich muss zugeben ich bin nicht nur gespannt sondern auch n bisschen aengstlich. ich weiss zwar, dass ich, sollte es mir ueberhaupt nicht gefallen, immer noch das Projekt wechseln kann, aber das hatte ich jetzt nicht vor.
Nachdem wir am Dienstag am Beach waren, Mittwoch ne Drumming and Dancing STunde hatten, was wirklich richtig toll war und heute ghanaisch gekocht und Accra angeschaut haben, muss ich zugeben, ist die Gruppe gut zusammen gewachsen und ich werde die andern sehr vermissen. Wobei Jonas und ich uns auf jeden Fall wiedersehen werden, da wir wahrscheinlich zusammen noch etwas durch das Land reisen. Vielleicht ist es langsam Zeit einige Dinge zu nennen, die mir hier begegnet sind (ganz ohne Wertung, das erlaube ich mir erst, wenn ich wieder zurueck bin):
Die Frauen sind entweder schwanger oder tragen ein kleines Kind auf dem Ruecken
Ja, es gibt ueberall Kondome zu kaufen
So viel Elend, wie in Jacksonville habe ich mir in meinen kuehnsten Traeumen nicht vorstellen koennen
Ich moechte mir Rastas flechten lassen
Die afrikanischen Kleider sind wunderschoen
Hier baut man Hotels neben Armenviertel -> Slums
Die Ghanaer haben keine positive Einstellung zu Umweltschutz
Es stinkt ueberall nach Urin und verdorbenen Fisch
Ich bin sehr froh Vegetarier zu sein
Ghanaische Zeit ist nicht vergleichbar mit deutscher Puenktlichkeit
Die Ghaner sind sehr sehr herzliche Menschen

Ich habe heut einige Zeit nachgedacht und viele wird es vllt nicht verwundern, aber sollte ich je die Mittel haben, hier etwas bewegen zu koennen, dann wuerde ich dies ohne zu zoegern tun. Allerdings weiss man leider gar nicht wo man anfangen soll. Ich denke viel nach....
Ich weiss leider nicht, wann ich das naechste Mal posten kann, fahre morgen frueh um vier zu meinem Projekt, aber sobald ich ne Moeglichkeit finde, werdet ihr nen Bericht ueber meine Gastfamilie und mein Projekt bekommen. Ganz liebe Gruesse aus Ghana :-)

Montag, 18. April 2011

Ein Tag am Strand

So meine Lieben, wie angekuendigt bin ich gestern mit Waltraud am Strand gewesen. Eigentlich sagte sie mir, dass sie mich entweder abholt mit den "oeffentlichen Verkehrsmittel" hier, oder ihr Freund Ben wird mich mit dem Auto abholen. Leider war dem nicht so: Gegen Mittag bekam ich von ihr per SMS eine kurze Wegbeschreibung wie ich zu ihr kommen kann. Also, das kann man sich jetzt vllt nicht ganz vorstellen, aber es kostete mich schon sehr sehr viel Ueberwindung und Mut ALLEINE den Weg auf mich zu nehmen. Ich musste zuerst zum Circle laufen und hab ab da das Trotro genommen. Bitte googlet das mal, das ist so schwierig zum erklaeren und ich hoffe, da gibts Bilder dazu. Man weiss nie, ob es dich mitnehmt, wohin und ob es dich wirklich da rauslaesst, wo du hinwillst. Das Ganze wird noch dadurch erschwert, dass ich ja nicht wusste, wie die Gegend aussieht, wo ich hinmuss oder wusste wie lange ich ungefaehr fahre. Naja, nach langem Hin und Her bin ich wirklich in Tuba angekommen. Von da ab sollte ich das Taxi nach Mama Accra nehmen. Leider fand ich die Taxistation nicht und wie es immer so ist, hab ich kein Netz gehabt, um Waltraud anzurufen. Aber da war ne Polizeistation und ein netter Polozist hat mich aufgegabelt (hat mir wahrscheinlich meine Orientierungslosigkeit angesehen) und mir den Weg beschrieben. Naja, ich muss das hier mal etwas abkuerzen: Ich bin bei ihr angekommen und wir haben gemeinsam gegessen. Dann gings auf zum Supermarkt, den ersten, den ich hier gesehen habe, und dann nach Kokropide an den Strand. Ich kanns nicht in Worten beschreiben, wie schoen es dort war! Dafuer hab ich jede Menge Bilder gemacht, ich hoffe die kann ich mal online stellen! Dort waren noch die Fischer mit ihren Fischerboten und das Meer (genauer der Atlantische Ozean) warf grosse Wellen. Natuerlich bin ich kurz ins Wasser; es ist sehr warm. Und ja, Debo Hase, ich war noch Muscheln sammeln, damit ich dir eine mitbringen kann, fuer Sand hab ich leider keine Tuete dabei gehabt ;-)
Ich hab den tag sehr genossen, nur die Fahrt nach Hause war, wie jede Fahrt im Trotro< very uncomfortable! Und auf dem Nachahauseweg, hat mich dann noch n netter Mann n bisschen angemacht, aber wir haben uns ganz nett unterhalten und ich bin ihn dann wieder losgeworden. Leider ist das hier Alltag: Man faellt eben sehr auf mit der weissen Hautfarbe hier und wird dementsprechend haeufig angesprochen bis hin teilweise dumm angemacht. Aber das ist ne andre Geschichte! Ich berichte wieder, sobald ich kann! Vermisse euch, hab euch lieb!

Samstag, 16. April 2011

Obroni! Obroni!

Ich habe heute morgen mit Waltraud geredet und sie kam gegen Mittag um mich abzuholen und mir einige Dinge zu zeigen... Ich hab so viel zu erzaehlen und weiss doch nicht wo anfangen!
Ich hatte meine erste Fahrt mit dem Trotro und gleich zwei blaue Flecke! Ich hab so vieles gesehen, worueber ich nachdenken muss. Natuerlich koennt ihr jetzt sagen, genau das wolltest du doch sehen. Ja! das wollte ich sehen! Aber es ist so schwer es zu realisieren und vor allem zu akzeptieren...
Ich hab sozusagen die Slums gesehen, wie die Leute hier ueblicherweise leben und wie sie damit gluecklich sind! Ich liebe so viel Optimismus, aber sie wollen gar nicht raus aus ihren Blechhuetten, das gefaellt ihnen und ich muss sagen, okay, dann ists halt so. Ich hab die Kinder gesehen, die Sachen auf dem Kopf umhertragen und verzweifelt versuchen etwas zu verkaufen. Die Leute springen dir vors Auto und moechten dir Ware anbieten. Ueberall ist es sehr laut und stickig und es stinkt fuerchterlich. Hier liegt ueberall Muell und keinen stoert es. Die Tiere laufen auf der Strasse herum und die Strasse ist nicht nur fuer Autos und Busse, auch fuer Mensch und Tier. Das hier nicht mehr Menschen zu Schaden kommen wundert mich sehr!
Es ist sehr heiss und die Menschen reden sehr laut und undeutlich. Wir waren auch auf dem Markt zum Einkaufen. ich bin nur kurz alleine nach oben in den Shop und schon rufen die Leute mir hinterher und starren mich an: Obroni! Obroni oder Hello my friend! Obroni werden hier Weisse genannt... Oh ich hab so viel gesehen!
Aber nicht dass ihr denkt ich seh das alles al schelcht an, nein gar nicht! Ich habs bereits zu Charles gesagt: hier sind so viele Impressionen und ich muss das erstmal verdauen... Also spar ich mir einfach den morgigen Tag auf und berichte morgen abend wieder. Ich werde den Tag wahrscheinlich am Strand verbringen...

Freitag, 15. April 2011

Welcome to Ghana

 So meine Lieben!
Wie hoffentlich sensuechtig erwartet, kommt hier die Nachricht, dass ich gut in Ghana angekommen bin. Ich musste gerade feststellen, dass die Tastatur keine, na wie heissen die Dinger nochmal? Ihr wisst schon, kein ue, kein ae, kein oe und kein ss. Bloed dass ich es auch nicht anders erklaeren kann.
Ich war gerade etwas draussen, aber es ist sehr heiss und stickig. Man koennte hier jede fuenf Minuten duschen gehen. Alle starren dich an, einer hat mir sogar auf deutsch hinterher gerufen: Na, wie gehts? Die Leute hier sind sehr freundlich, aber ich hab so das ein oder andere kleine Problem sie zu verstehen (das z ist uebrigens hier irgendwie links unten, ich glaube das ist auch nicht immer so). Ich langweile mich momentan fast etwas, weil noch keine anderen volunteer hier sind, die kommen alle erst am Sonntag an. Schade! Und die anderen, die diese Woche Orientierung hatten, sind heute abgeholt und auf ihre Projekte verteilt worden. Schade ist uebrigens das erste Wort, das ich im Woerterbuch nachgeschlagen habe.
Ich bin zwar erst zwei Tage hier, aber ich fange langsam an in Englisch yu denken und das jetzt schon -> ich finds gut!
Wie ich das mit Fotos reinstellen mache, das weiss ich noch nicht, ich glaube das wird unmoeglich. Der PC sieht nicht so aus, als haette er ein SD-Karten Lesegeraet; ich befuerchte er hat nicht mal USB-Anschluss. Aber man darf sich ja nicht beschweren: Ich hab Internetzugang und das ist schon mal etwas.
Ich schreibe ordentlich Tagebuch liebe Debo und mache ganz viele Fotos. Gerade eben war ich auch auf der Bank und habe jetzt Cedi, um mir Dinge wie Wasser zu kaufen.
Das Essen ist nicht wirklich saettigend aber nicht schlecht. Aber ich leide unter staendigem Hungergefuehl. Die meiste Zeit vertreibe ich mit lesen und schlafen, natuerlich hat der bekannte Jet-Lag auch bei mir nicht halt gemacht.
Die Zimmer sind ganz in Ordnung, wie bei uns eine heruntergekommene Jugendherberge, aber ich glaube das ist noch wirklich luxurioes hier. Ich bin erst einmal gespannt auf morgen und meine Lieben zu Hause, ich ruf mal an, wenn ich ne Ghanaische SIM-Karte hab, dann ist es nicht mehr so teuer.
Waltraud habe ich uebrigens erreicht und ich werde mich auch mit ihr die naechsten Tage treffen, ich hoffe vllt morgen schon, sonst sterbe ich vor Langeweile. Ich dachte ja, ich kann etwas von der Stadt sehen, aber ich traue mich nicht richtig alleine weiter weg zu gehen. Zum einen, weil es als junge Weisse doch etwas gefaehrlich werden koennte und zum anderen, weil ich mich sehr wahrscheinlich verlaufen wuerde, ihr kennt mich ja...
Ich denke mal, das reicht fuer den Moment, ich schau noch, was in FB geht....Ich vermisse euch sehr

Dienstag, 12. April 2011

Kleines Laborresümee


Ja und da war die Zeit im Labor auch schon vorbei... wie schnell doch sechs Monate um sein können... ich finds momentan wirklich sehr sehr schade...
Ich dachte mir, ich fass mal n bisschen von meiner Arbeit in dieser Zeit zusammen, also nicht nur hochgestochenes Geschwafel über Dinge, die die meisten nicht verstehen werden.
Aber einiges kann ich ja mal erwähnen ;-):
Ich habe sehr sehr viel in den Monaten gelernt. Naja, am Anfang war ich doch mehr der Beobachter und hatte fast schon Schiss, wenn ich mal etwas alleine machen musste, sei es nur das Anrühren von einem Puffer gewesen. Naja aber das hat sich nach und nach gebessert. Ich hab dann auch meine eigenen kleinen Projekte bekommen. Herr Kalbacher hatte da auch einige shcöne Ideen; einmal durfte ich die Absorption von Smarties bestimmen. Daraus habe ich auch mein ersten Poster gebastelt. Nur zum Verständnis: Wenn Wissenschaftler Erkenntnisse auf einem Gebiet haben, dann lassen sie ein Poster drucken und stellen dies auf Kongressen vor. Ich weiß mein selbstgebastelter Tonkarton ist kein richtiges Poster, aber ich hab mir dabei Mühe gegeben und es ist schön geworden. Vielleicht schaff ich ja mal den Durchbruch und dann kann Herr Kalbacher behaupten, dass er mein ertsen Poster besitzt.

Ich habe diesem Mann auch einiges zu verdanken, ohne seine Güte, wäre ich nie nach Tübingen gekommen und hätte nie so viele nette neue Menschen kennengelernt. Dafür danke ich ihm sehr.
Genug der Rührseligkeit: Ich hab also n bisschen an Schweinegalle herumgeforscht, habe Antikörper kloniert und ich durfte sogar meinen pinknen Agar bekommen, um daraf Proben aus verschiedenen Oberflächen auszuplattieren...


Durch die Arbeit habe ich wirklich sehr viel gelernt und zum Schluss habe ich auch vollkommen eigenständig gearbeitet, was mich total stolz macht!

Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass mir Sandro und Sarina sehr ans Herz gewachsen sind. Beide haben meine Blogadresse bekommen und ich hoffe ihr seid mir nicht böse, wenn ich ganz am Anfang nicht nur positives über euch geschrieben habe, ich kannte euch schließlich noch nicht! Aber jetzt vermisse ich euch, und auch Kris und Andi und auch Klaus. Wobei zum Schluss wurde es doch ab und an etwas lauter im Labor ;-)
Wir haben einiges zusammen unternommen und ich bin so froh, dass ich euch kennenlernen durfte. Ich hab euch lieb

Dienstag, 5. April 2011

Jede Menge Osterhasen

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht shcon mal erwähnt habe, aber mein Onkel züchtet ja Kaninchen, d.h. wir haben ganz ganz viele hier! Ich find die total süß und bring immer bei Gelegenheit Salat oder Löwenzahn vorbei. Seit einigen Wochen haben wir jetzt ganz kleine süße weiße Albinobabys. Die sind soooo putzig. Nur leider etwas scheu. Aber jetzt hab ichs endlich geschafft ein Foto zu knipsen. Man sieht jetzt nur eins von den beiden, aber die sehen ja sowieso gleich aus ;-)