So meine Lieben, da bin ich wieder! Leider war es mir in letzter Zeit nicht moeglich einen Blogeintrag zu schreiben, grosses Sorry!
Ich war letztes Wochenende mit ein paar anderen im Nroden des Landes im groessten Nationalpark Ghanas, dem Mole Park. Wir haben n bisschen Safari gemacht und n bisschen mit Elefanten rumgetollt! Die sind uebrigens schwarz und nicht grau wie alle denken! Frisch gebadet kann man das gut sehen :-)
Heey das war wirklich ein Erlebnis fuer sich, kann man nur empfehlen. Auch wenn die Fahrt dirthin der Horror war (insgesamt 14 Stunden!)! Aber was nimmt man nicht alle sin Kauf um freilebende Elefanten zu beobachten!
Meien Arbeit traegt langsam Fruechte, hab ich jedenfalls so das Gefuehl. Wir haben die letzten zwei Tage Meeting und Workshop abgehalten, wobei das Meeting fuer mich intressanter war, da wurde wenigstens zum Teil Englisch gesprochen!
Apropos Englisch, ich denke langsam in Englisch, also nicht wundern wenn da mal n paar Worte reinrutschen. Sehr beeindruckend wie ich mich veraendere ;-)
Ich hab noch n paar Ideen, was ich denn unternehmen koennte, um etwas zu bewegen, aber wie einige gesagt haben: Allein meine Anwesenheit aendert schon Dinge. Ja, Debo, ich versuche ein role model fuer die girls zu sein und ich hab auch so n paar kleine, die regelmaessig zu meinem Haus kommen und nach mir fragen. Ich weiss nicht mal, woher die meinen Namen wissen und wo ich wohne, aber ich denke das ist nicht schwierig rauszufinden. Da gibt es keine weiteren Obronis!
Und ja, sei stolz auf mich! Ich lerne langsam die native Sprache Twi! Zwar finde ich es noch wirklich kompliziert, aber Fatao als Lehrer macht sich gut und ich bin zuversichtlich...
Die naechste Woche moechte ich fuer meine Hostfamily kochen, Semmelknoedel mit Schwammerlsosse, ob ich die ingredients alle herkrieg bezweifel ich ja, aber probieren geht ueber studieren. Und es hoert sich so lustig an, wenn sie versuchen den Namen des Gerichts auszusprechen :-)
Und am Donnerstag war ich auf dem Markt und habe mit Nana gemeinsam Stoff gekauft, welchen ich dann gleich zur Schneiderin gebracht habe und am Dienstag kann ich dann hoffentlich mein erstes afrikanisches Kleid abholen -> es wird lila!
Das wars mal wieder, mir bleibt leider immer nicht so sehr viel Zeit! Ich vermisse euch!
Samstag, 21. Mai 2011
Samstag, 7. Mai 2011
Die erste Woche in den Communities
So meine Lieben, da bin ich wieder und weiss gar nicht wo ich anfangen soll mit erzaehlen...
Vielleicht fange ich von Montag an:
Montag = Langeweile...
Dienstag = Erster Tag in ner Communtiy
Unter Community konnte ich mir lange Zeit auch nichts vorstellen, aber wir sind an diesem Morgen dann in ein etwas abgelegenes Dorf gefahren, um dort schwangere Frauen mit ihren Kindern ueber Malaria und die Folgen aufzuklaeren. Das machen wir haeufig in Kooperation mit dem Hospital, wenn die Kinder gewogen und/oder geimpft werden.
Die Zustaende, die dort herrschen wahren wirklich erschuetternd, ich glaube ich kann das gar nicht in Worte fassen. Die Kinder sehen krank aus, tragen dreckige und stinkende Kleider und haben ueberall kleine Wunden, die sich natuerlich entzuenden, wenn sie im Dreck spielen. Ein kleiner Junge hate ein kleines Loch im Fuss und die ganzen Fliegen kreisten um sein Bein und versuchten in die Wunde zu gelangen. Das war ein Anblick, das koennt ihr euch nicht vorstellen! Ich hatte natuerlich keine Pflaster dabei, nur ein Desinfektionstuch, das ich dann ueber sein Fuss gelegt habe. Und der Junge war kein Einzelfall! Das war bei allen Kindern so! Wirklich schrecklich!
Aber wenigstens war keines der Kinder untergewichtig... Das ist schon mal ein gutes Zeichen...
Isaac hat dann drauf betsanden, dass ich mich auch wiege und wisst ihr warum? Weil er abschaetzen wollte, ob er mich tragen koennte... Kein Schimmer was das sollte... Auf jeden Fall hab ich abgenommen...oder die Waage war kaputt...
Mittwoch waren wir dann auch in Tepa und haben das ganze mehr als fuenf Runden durchgespielt, was wirklich anstrengend war. Aber dann hatte ich ein Problem mit der Arbeitsmoral hier: Denn wenn du zwei Stunden effektiv gearbeitet hast, kannst du dir den restlichen Tag Ruhe goennen. Okay, wir hatten mal wieder keinen Strom, wie so oft in der letzten Zeit! Aber trotzdem kann man doch noch effektiv was machen, oder nicht?! Ja Debo, ich hoer dich schon sagen: Das ist nunmal in diesem Land so, aber mir gehts auf den Keks. Ich bin in meinem Projekt schon zwei Wochen, d.h. ich habe schon ein Viertel meiner Zeit hinter mir und wenn ich zurueckblicke, dann sehe ich nichts, was etwas bewegt oder erreicht haette. Das ist das was mich gerade etwas traurig stimmt. Es liegt aber auch daran, dass dir hier die Haende gebunden sind. Schon ein grosses Blatt Papier zu besorgen scheint unmoeglich!
Am Donnerstag waren wir dann zum ersten Mal in einer Schule. Ich habe am Abend vorher noch ein kleines Spiel vorbereitet, was ich mit den Kindern spielen wollte. Leider haben die noch so gut wie kein Englishc gekonnt, was die Sache immer sehr schwierig macht. Aber als sie uns kommen sahen, haben sie uns zugejubelt, das war ein Anblick fuer Goetter. Kurz dachte ich, dass ich vielleicht in einer Schule mehr erreichen haette koennen, aber ich weiss, dass ich es nicht ertragen haette koennen, jeden Tag zu sehen, wie die Kinder geschlagen werden. Ich hab natuerlich meine Praesentation komplett umgestellt und bekam von allen zum Schluss noch ein Abschiedslied gesungen! Hab ich natuelich auf Video festgehalten ;-)
Am Nachmittag musste ich dann dringend mal meine Waesche waschen, aber das ist eine Arbeit, die wirklich keinen Spass macht, sag ich euch! Lobet die Waschmaschine!
Gestern habe ich nur eine Powerpoint fertig gemacht und bin dann los nach Kumasi, wobei das immer eine kleine Ueberwindung ist, denn zwei Stunden mit vielen anderen Menschen auf engsten Raum ist wirklich kein Spass. Wir haben uns dann hier vor dem Internetcafe getroffen und gestern Abend sind wir noch auf n Konzert.
Heute Morgen haben wir das Hotel fuer naechstes Wochenende reserviert und die Bustickets geholt. Wir werden naemlich von Do bis So in den Norden des Landes in den Mole Nationalpark fahren. Ich hoffe nur, das ist fuer Isaac in Ordnung, dass ich dann naechste Woche nur drei Tage da bin...
Heute moechten wir in den Schmetterlingpark, da muessen wir auch demnaechst aufbrechen und morgen gehts dann ab an den Bosumtwi-See. Oh Mann, das ist so ne geile Zeit hier!
Vielleicht fange ich von Montag an:
Montag = Langeweile...
Dienstag = Erster Tag in ner Communtiy
Unter Community konnte ich mir lange Zeit auch nichts vorstellen, aber wir sind an diesem Morgen dann in ein etwas abgelegenes Dorf gefahren, um dort schwangere Frauen mit ihren Kindern ueber Malaria und die Folgen aufzuklaeren. Das machen wir haeufig in Kooperation mit dem Hospital, wenn die Kinder gewogen und/oder geimpft werden.
Die Zustaende, die dort herrschen wahren wirklich erschuetternd, ich glaube ich kann das gar nicht in Worte fassen. Die Kinder sehen krank aus, tragen dreckige und stinkende Kleider und haben ueberall kleine Wunden, die sich natuerlich entzuenden, wenn sie im Dreck spielen. Ein kleiner Junge hate ein kleines Loch im Fuss und die ganzen Fliegen kreisten um sein Bein und versuchten in die Wunde zu gelangen. Das war ein Anblick, das koennt ihr euch nicht vorstellen! Ich hatte natuerlich keine Pflaster dabei, nur ein Desinfektionstuch, das ich dann ueber sein Fuss gelegt habe. Und der Junge war kein Einzelfall! Das war bei allen Kindern so! Wirklich schrecklich!
Aber wenigstens war keines der Kinder untergewichtig... Das ist schon mal ein gutes Zeichen...
Isaac hat dann drauf betsanden, dass ich mich auch wiege und wisst ihr warum? Weil er abschaetzen wollte, ob er mich tragen koennte... Kein Schimmer was das sollte... Auf jeden Fall hab ich abgenommen...oder die Waage war kaputt...
Mittwoch waren wir dann auch in Tepa und haben das ganze mehr als fuenf Runden durchgespielt, was wirklich anstrengend war. Aber dann hatte ich ein Problem mit der Arbeitsmoral hier: Denn wenn du zwei Stunden effektiv gearbeitet hast, kannst du dir den restlichen Tag Ruhe goennen. Okay, wir hatten mal wieder keinen Strom, wie so oft in der letzten Zeit! Aber trotzdem kann man doch noch effektiv was machen, oder nicht?! Ja Debo, ich hoer dich schon sagen: Das ist nunmal in diesem Land so, aber mir gehts auf den Keks. Ich bin in meinem Projekt schon zwei Wochen, d.h. ich habe schon ein Viertel meiner Zeit hinter mir und wenn ich zurueckblicke, dann sehe ich nichts, was etwas bewegt oder erreicht haette. Das ist das was mich gerade etwas traurig stimmt. Es liegt aber auch daran, dass dir hier die Haende gebunden sind. Schon ein grosses Blatt Papier zu besorgen scheint unmoeglich!
Am Donnerstag waren wir dann zum ersten Mal in einer Schule. Ich habe am Abend vorher noch ein kleines Spiel vorbereitet, was ich mit den Kindern spielen wollte. Leider haben die noch so gut wie kein Englishc gekonnt, was die Sache immer sehr schwierig macht. Aber als sie uns kommen sahen, haben sie uns zugejubelt, das war ein Anblick fuer Goetter. Kurz dachte ich, dass ich vielleicht in einer Schule mehr erreichen haette koennen, aber ich weiss, dass ich es nicht ertragen haette koennen, jeden Tag zu sehen, wie die Kinder geschlagen werden. Ich hab natuerlich meine Praesentation komplett umgestellt und bekam von allen zum Schluss noch ein Abschiedslied gesungen! Hab ich natuelich auf Video festgehalten ;-)
Am Nachmittag musste ich dann dringend mal meine Waesche waschen, aber das ist eine Arbeit, die wirklich keinen Spass macht, sag ich euch! Lobet die Waschmaschine!
Gestern habe ich nur eine Powerpoint fertig gemacht und bin dann los nach Kumasi, wobei das immer eine kleine Ueberwindung ist, denn zwei Stunden mit vielen anderen Menschen auf engsten Raum ist wirklich kein Spass. Wir haben uns dann hier vor dem Internetcafe getroffen und gestern Abend sind wir noch auf n Konzert.
Heute Morgen haben wir das Hotel fuer naechstes Wochenende reserviert und die Bustickets geholt. Wir werden naemlich von Do bis So in den Norden des Landes in den Mole Nationalpark fahren. Ich hoffe nur, das ist fuer Isaac in Ordnung, dass ich dann naechste Woche nur drei Tage da bin...
Heute moechten wir in den Schmetterlingpark, da muessen wir auch demnaechst aufbrechen und morgen gehts dann ab an den Bosumtwi-See. Oh Mann, das ist so ne geile Zeit hier!
Sonntag, 1. Mai 2011
weils so schoen war...
... kommt hier gleich noch einer! Ja ich sitze wieder hier im Internetcafe und habe Zeit etwas zu berichten: Wir waren gestern noch etwas in Kumasi unterwegs, also meine Gruppe und ich. Wir volunteer verstehen uns wirklich sehr sehr gut, auch wenn nie jemand ne Orientierung oder nen Plan hat :-)
Wir waren erst einmal auf der Bank (Mama, ich hoffe sehr du hast mein Konto im Auge :-) ) und dann auf der verzweifelten Suche nach nem Hostel. An sich haben wir auch ein ganz nettes gefunden, d.h. fuer afrikanishce Verhaeltnisse. Aber dann gings darum, ob wir Zweibettzimmer nehmen oder zu sechst ein Achtbettzimmer oder eben ein Sechsbettzimmer. Nach langem Hin und Her und nachfragen und Preis abschaetzen haben wir uns dann auf das Sechsbettzimmer geeinigt. Im Nachhinein glaube ich hat es die Jungs mehr gestoert, ein gemeinsames Zimmer zu haben, als mich und Hanna, aber witzig wars!
Dann sind wir zum Supermarkt, um alll die Dinge zu kaufen, die wir in unseren Gastfamilien nicht bekommen, man goennt sich ja sonst nichts.
Abends sind wir noch n bisschen in Jonas Geburtstag reinfeiern gegangen in ne noble Gegend hier: Vienna City. Nach einigen Glaesern Bacardi hab ich mich sogar ueberreden lassen, Billiard zu spielen. Natuerlich habe ich immer verloren. Ja so ging ein netter Abend zu Ende und so endet der kurze Eintrag heute. Ich erzaehl dann wieder naechste Woche oder so!
Wir waren erst einmal auf der Bank (Mama, ich hoffe sehr du hast mein Konto im Auge :-) ) und dann auf der verzweifelten Suche nach nem Hostel. An sich haben wir auch ein ganz nettes gefunden, d.h. fuer afrikanishce Verhaeltnisse. Aber dann gings darum, ob wir Zweibettzimmer nehmen oder zu sechst ein Achtbettzimmer oder eben ein Sechsbettzimmer. Nach langem Hin und Her und nachfragen und Preis abschaetzen haben wir uns dann auf das Sechsbettzimmer geeinigt. Im Nachhinein glaube ich hat es die Jungs mehr gestoert, ein gemeinsames Zimmer zu haben, als mich und Hanna, aber witzig wars!
Dann sind wir zum Supermarkt, um alll die Dinge zu kaufen, die wir in unseren Gastfamilien nicht bekommen, man goennt sich ja sonst nichts.
Abends sind wir noch n bisschen in Jonas Geburtstag reinfeiern gegangen in ne noble Gegend hier: Vienna City. Nach einigen Glaesern Bacardi hab ich mich sogar ueberreden lassen, Billiard zu spielen. Natuerlich habe ich immer verloren. Ja so ging ein netter Abend zu Ende und so endet der kurze Eintrag heute. Ich erzaehl dann wieder naechste Woche oder so!
Samstag, 30. April 2011
Kumasi mit allem drum und dran
So meine Lieben, da bin ich wieder, diesmal mit etwas schnellerem Internet und etwas Zeit in der Tasche. ich bin heute morgen recht frueh, wie immer eich, aufgestanden und hab mich auf den weg nach Kumasi gemacht, die zweitgroesste Stadt hier in Ghana. Die Fahrt mit dem Trotro dauert eineinhalb bis zwei Stunden, das nervt mich voll! Ausserdem hab ich mich noch immer nicht an dieses Verkehrsmittel gewoehnt!
Ich war jetzt eine Woche nur in meiner Gastfamilie und hab da auch schon etwas Anschluss gefunden. Gestern war ein toller Tag, einer von denen mein Debo-Hasi mir in ihrem letzten Brief beschrieben hat. Hat alles sehr gut geklappt, Schnegge, sei stolz auf mich!
Wie gesagt ich bin jetzt hier in Kumasi und sehr froh in einem klimatisierten Raum zu sitzen, ich bin naemlich gerade zwei Stunden durch die Stadt geirrt, letztlich habe ich mich ins Taxi gesetzt und mich herfahren lassen, scheiss drauf, wie teuer das ist!
Ich habe die Woche ueber einiges erlebt: Ich hab den Frauen beim Fufumachen zugeschaut, einige Fussballspiele besucht, viel ueber Malaria gelernt, viele Briefe und Tagebucheintraege geschrieben und und und. Ich habe vorgestern auch meinen Mais besucht, um zu schauen, ob er gewachsen ist...Und ja, er ist gewachsen! Ich mache auch ganz viele Fotos, von allen Orten und allen Gelegenheiten die sich mit bieten!
Die Arbeit ist spitze, auch wenn ich bisher nur wenig zu tun habe, aber es macht mir wirklich Spass. Momentan befinde ich mich noch in der Phase, wo ich mich auf zu Hause freue, aber ich denke, das legt sich auch noch...
Die Ghanaer sind Fruehaufsteher, also gar nichts fuer mich -> Augenringe sind vorprogrammiert, auch weil ich mir das Schminken abgewoehnt habe...
Ich bring lauter doofe Aktionen hier, teilweise, weil ich nicht weiss, wie ich mich verhalten soll in bestimmten Situationen und teilweise aus meiner wohlbekannten Schusseligkeit:
Letzte Woche habe ich mich zum Beispiel im Waschraum eingesperrt und bin nicht mehr rausgekommen, leider war auch keiner zu Hause, der mir helfen haette koennen,. Also wartete ich bestimmt ne halbe Stunde in dem kleinen, engen und schimmligen Raum, bis Nana endlich nach Hause kam. Sie hat dann ales probiert, um mich zu befreien, aber es half nichts. Letztlich sind die netten Nachbarn gekommen und haben die Tuer aufgebrochen -> Das ist mal wieder typisch ich!
Es gibt so viele Dinge, die ich euch erzaehlen wollte, aber ich hab keine Zeit zu! Aber ich schreib alles in meinem Tagebuch auf, um es mir spaeter einfacher zu machen, mich an die Dinge zu erinnern! Ich erzaehl dann alles ausfuehrlich wenn ich zurueck bin! Ach ja, Sonja Hase, denk doch bitte dran, mir nen Zahnarzttermin fuer den Dienstag nach meiner Rueckkehr zu machen! DANKE!
Ganz liebe Gruesse aus dem sonnigen und heissem Regenwald!
Ich war jetzt eine Woche nur in meiner Gastfamilie und hab da auch schon etwas Anschluss gefunden. Gestern war ein toller Tag, einer von denen mein Debo-Hasi mir in ihrem letzten Brief beschrieben hat. Hat alles sehr gut geklappt, Schnegge, sei stolz auf mich!
Wie gesagt ich bin jetzt hier in Kumasi und sehr froh in einem klimatisierten Raum zu sitzen, ich bin naemlich gerade zwei Stunden durch die Stadt geirrt, letztlich habe ich mich ins Taxi gesetzt und mich herfahren lassen, scheiss drauf, wie teuer das ist!
Ich habe die Woche ueber einiges erlebt: Ich hab den Frauen beim Fufumachen zugeschaut, einige Fussballspiele besucht, viel ueber Malaria gelernt, viele Briefe und Tagebucheintraege geschrieben und und und. Ich habe vorgestern auch meinen Mais besucht, um zu schauen, ob er gewachsen ist...Und ja, er ist gewachsen! Ich mache auch ganz viele Fotos, von allen Orten und allen Gelegenheiten die sich mit bieten!
Die Arbeit ist spitze, auch wenn ich bisher nur wenig zu tun habe, aber es macht mir wirklich Spass. Momentan befinde ich mich noch in der Phase, wo ich mich auf zu Hause freue, aber ich denke, das legt sich auch noch...
Die Ghanaer sind Fruehaufsteher, also gar nichts fuer mich -> Augenringe sind vorprogrammiert, auch weil ich mir das Schminken abgewoehnt habe...
Ich bring lauter doofe Aktionen hier, teilweise, weil ich nicht weiss, wie ich mich verhalten soll in bestimmten Situationen und teilweise aus meiner wohlbekannten Schusseligkeit:
Letzte Woche habe ich mich zum Beispiel im Waschraum eingesperrt und bin nicht mehr rausgekommen, leider war auch keiner zu Hause, der mir helfen haette koennen,. Also wartete ich bestimmt ne halbe Stunde in dem kleinen, engen und schimmligen Raum, bis Nana endlich nach Hause kam. Sie hat dann ales probiert, um mich zu befreien, aber es half nichts. Letztlich sind die netten Nachbarn gekommen und haben die Tuer aufgebrochen -> Das ist mal wieder typisch ich!
Es gibt so viele Dinge, die ich euch erzaehlen wollte, aber ich hab keine Zeit zu! Aber ich schreib alles in meinem Tagebuch auf, um es mir spaeter einfacher zu machen, mich an die Dinge zu erinnern! Ich erzaehl dann alles ausfuehrlich wenn ich zurueck bin! Ach ja, Sonja Hase, denk doch bitte dran, mir nen Zahnarzttermin fuer den Dienstag nach meiner Rueckkehr zu machen! DANKE!
Ganz liebe Gruesse aus dem sonnigen und heissem Regenwald!
Dienstag, 26. April 2011
Im Projekt angekommen...
Ich habe so viel zu erzaehlen und doch so wenig Zeit, also verzeiht mir, wennn ich die Rechtschreibfehler nicht verbessere.
Ich bin jetzt in meinem Projekt angkommen, nachdem wir am Freitagmorgen um vier vor dem Hostel abgeholt wurden und dann fuenf Stunden mit dem Bus nach Kumasi gefahren sind. Dort standen wir erst einmal dumm und vor allem allein rum. Haben dann Helen, die Coordinatorin angerufen und wurden auch promt abgeholt. NAchdem wir einige Formalitaeten geklaert haben, sind wir zu Fuss etwas die Stadt anschauen gegangen, aber hatte alles zu, da ja Karfreitag war.
Wir wurden dann von unseren Hostfamilymember abgeholt, bei mir Isaac, der auch der Chef meines Projektes hier ist. Freitag war ich dan echt voll fertig und bin frueh schlafen gegangen. Die Gegebenheiten: Eigenes Zimmer, recht gross, zwei Betten, ein Stuhl und Ventilator. Dusche mit Eimern und Plumpsklo, das maechtig stinkt und nachts von riesigen Kakerlaken beherrscht wird. Ja, das ist kein Spass hier! Familie besteht aus Isaac, seiner Frau Nana und dem zweijaehrigen Joos. Mit im Haus wohnen noch Akos und ihr Mann. Alles in allem okay, bis auf die Kakerlaken.
Den groessten Teil des Wochenendes habe ich mich etwas gelangweilt und Tagebuch geschrieben und meinen Guide durchgelesen. Ansonsten hab ich Isaac auf dem Feld geholfen Mais zu pflanzen, beim Fufumachen zugeschaut, spazieren gegangen, n Konzert einer kleinen Band besucht, dem Gottesdienst beigemessen und und und. Jetzt habe ich auch seit gestern endlich einen Spiegel.
Ich bin etwas ausserhalb des Stadtzentrums, aber wie ne Stadt wirkt das ganze nicht. Man kann das noetogste kaufen und es hat ne Post. Wenn ich allerdings aussergewoehnliche Sachen brauche oder mal zur Bank muss, sollte ich dafuer nach Kumasi fahren, mit dem Trotro eineinhalb Stunden -> Ich hasse doch Trotro fahren! Da habe ich danach immer unzaehlbare blaue Flecken!
Ja, was gibts noch zu berichten...
Heute war ich zum ersten Mal in unserem Buero: sehr ueberschabar... Ich treibe Recherche bis Freitag, dann halte ich eine Probepraesentation ueber Malaria.
Da faellt mir ein, gesundheitlich bin ich etwas angeschlagen: Das Doxycyclin macht mir etwas zu schaffen, so wie auch das Essen hier... Heute morgen war mir kotzuebel, dachte schon ich muss mich auf den Weg hierher in meinen Helm uebergeben... Ich sollte die Tabletten abends nehmen, aber momentan traue ich mich nicht umzustellen, zu grosse Angst. Aber keine Sorge, wer in Afrika war und nicht einmal Malaria bekommen hat, der war nicht richtig dort heisst es. Viele der volunteer haben Angst davor, aber meine Guete, dann gehts dir halt n paar Tage scheisse, wirst vllt ins Hospital gebracht, kriegst n paar Tabeletten und das wars... also alles kein Problem...
Da muss man sich wirklich mehr Gedanken um den Strassenverkehr machen: Da wird ein Griff nach dem Anschnallgurt schon zur Lachnummer. Ganz einfach deswegen, weil es hier keine gibt... Die fahren wie die gestoerten und an der Ampel wird nur gehalten, wenn der Verkehrspolizist sich vor den Wagen wirft. Ausserdem lieben die Ghanaer ihre Hupe! Bei uns wuerde das unter Laermbelaestigung fallen. Dass wir immer Elektrizitaet haben ist nicht sicher, besionders bei Regen faellt es immer aus. Ja es regnet hier in Afrika, wir haben jetzt Regenzeit und nur zur Aufklaerung, ja Sonja-Herzilein, ich befinde mich noch in dem subtropischen Gebiet des Regenbwalds. Die Aussicht ist so wundervoll, ich mach ganz viele Fotos, versprochen! Wenn ich das uebernaechste WE in Kumasi bin, kann ich vllt einige hochladen...
Muss jetzt aufhoeren, bis zum naechsten Mal! Vermisse euch
Ich bin jetzt in meinem Projekt angkommen, nachdem wir am Freitagmorgen um vier vor dem Hostel abgeholt wurden und dann fuenf Stunden mit dem Bus nach Kumasi gefahren sind. Dort standen wir erst einmal dumm und vor allem allein rum. Haben dann Helen, die Coordinatorin angerufen und wurden auch promt abgeholt. NAchdem wir einige Formalitaeten geklaert haben, sind wir zu Fuss etwas die Stadt anschauen gegangen, aber hatte alles zu, da ja Karfreitag war.
Wir wurden dann von unseren Hostfamilymember abgeholt, bei mir Isaac, der auch der Chef meines Projektes hier ist. Freitag war ich dan echt voll fertig und bin frueh schlafen gegangen. Die Gegebenheiten: Eigenes Zimmer, recht gross, zwei Betten, ein Stuhl und Ventilator. Dusche mit Eimern und Plumpsklo, das maechtig stinkt und nachts von riesigen Kakerlaken beherrscht wird. Ja, das ist kein Spass hier! Familie besteht aus Isaac, seiner Frau Nana und dem zweijaehrigen Joos. Mit im Haus wohnen noch Akos und ihr Mann. Alles in allem okay, bis auf die Kakerlaken.
Den groessten Teil des Wochenendes habe ich mich etwas gelangweilt und Tagebuch geschrieben und meinen Guide durchgelesen. Ansonsten hab ich Isaac auf dem Feld geholfen Mais zu pflanzen, beim Fufumachen zugeschaut, spazieren gegangen, n Konzert einer kleinen Band besucht, dem Gottesdienst beigemessen und und und. Jetzt habe ich auch seit gestern endlich einen Spiegel.
Ich bin etwas ausserhalb des Stadtzentrums, aber wie ne Stadt wirkt das ganze nicht. Man kann das noetogste kaufen und es hat ne Post. Wenn ich allerdings aussergewoehnliche Sachen brauche oder mal zur Bank muss, sollte ich dafuer nach Kumasi fahren, mit dem Trotro eineinhalb Stunden -> Ich hasse doch Trotro fahren! Da habe ich danach immer unzaehlbare blaue Flecken!
Ja, was gibts noch zu berichten...
Heute war ich zum ersten Mal in unserem Buero: sehr ueberschabar... Ich treibe Recherche bis Freitag, dann halte ich eine Probepraesentation ueber Malaria.
Da faellt mir ein, gesundheitlich bin ich etwas angeschlagen: Das Doxycyclin macht mir etwas zu schaffen, so wie auch das Essen hier... Heute morgen war mir kotzuebel, dachte schon ich muss mich auf den Weg hierher in meinen Helm uebergeben... Ich sollte die Tabletten abends nehmen, aber momentan traue ich mich nicht umzustellen, zu grosse Angst. Aber keine Sorge, wer in Afrika war und nicht einmal Malaria bekommen hat, der war nicht richtig dort heisst es. Viele der volunteer haben Angst davor, aber meine Guete, dann gehts dir halt n paar Tage scheisse, wirst vllt ins Hospital gebracht, kriegst n paar Tabeletten und das wars... also alles kein Problem...
Da muss man sich wirklich mehr Gedanken um den Strassenverkehr machen: Da wird ein Griff nach dem Anschnallgurt schon zur Lachnummer. Ganz einfach deswegen, weil es hier keine gibt... Die fahren wie die gestoerten und an der Ampel wird nur gehalten, wenn der Verkehrspolizist sich vor den Wagen wirft. Ausserdem lieben die Ghanaer ihre Hupe! Bei uns wuerde das unter Laermbelaestigung fallen. Dass wir immer Elektrizitaet haben ist nicht sicher, besionders bei Regen faellt es immer aus. Ja es regnet hier in Afrika, wir haben jetzt Regenzeit und nur zur Aufklaerung, ja Sonja-Herzilein, ich befinde mich noch in dem subtropischen Gebiet des Regenbwalds. Die Aussicht ist so wundervoll, ich mach ganz viele Fotos, versprochen! Wenn ich das uebernaechste WE in Kumasi bin, kann ich vllt einige hochladen...
Muss jetzt aufhoeren, bis zum naechsten Mal! Vermisse euch
Donnerstag, 21. April 2011
I had a dream
So, jetzt sind die Einfuehrungstage zu Ende, morgen gehts dann weiter nach Tepa in mein Projekt. Ich muss zugeben ich bin nicht nur gespannt sondern auch n bisschen aengstlich. ich weiss zwar, dass ich, sollte es mir ueberhaupt nicht gefallen, immer noch das Projekt wechseln kann, aber das hatte ich jetzt nicht vor.
Nachdem wir am Dienstag am Beach waren, Mittwoch ne Drumming and Dancing STunde hatten, was wirklich richtig toll war und heute ghanaisch gekocht und Accra angeschaut haben, muss ich zugeben, ist die Gruppe gut zusammen gewachsen und ich werde die andern sehr vermissen. Wobei Jonas und ich uns auf jeden Fall wiedersehen werden, da wir wahrscheinlich zusammen noch etwas durch das Land reisen. Vielleicht ist es langsam Zeit einige Dinge zu nennen, die mir hier begegnet sind (ganz ohne Wertung, das erlaube ich mir erst, wenn ich wieder zurueck bin):
Die Frauen sind entweder schwanger oder tragen ein kleines Kind auf dem Ruecken
Ja, es gibt ueberall Kondome zu kaufen
So viel Elend, wie in Jacksonville habe ich mir in meinen kuehnsten Traeumen nicht vorstellen koennen
Ich moechte mir Rastas flechten lassen
Die afrikanischen Kleider sind wunderschoen
Hier baut man Hotels neben Armenviertel -> Slums
Die Ghanaer haben keine positive Einstellung zu Umweltschutz
Es stinkt ueberall nach Urin und verdorbenen Fisch
Ich bin sehr froh Vegetarier zu sein
Ghanaische Zeit ist nicht vergleichbar mit deutscher Puenktlichkeit
Die Ghaner sind sehr sehr herzliche Menschen
Ich habe heut einige Zeit nachgedacht und viele wird es vllt nicht verwundern, aber sollte ich je die Mittel haben, hier etwas bewegen zu koennen, dann wuerde ich dies ohne zu zoegern tun. Allerdings weiss man leider gar nicht wo man anfangen soll. Ich denke viel nach....
Ich weiss leider nicht, wann ich das naechste Mal posten kann, fahre morgen frueh um vier zu meinem Projekt, aber sobald ich ne Moeglichkeit finde, werdet ihr nen Bericht ueber meine Gastfamilie und mein Projekt bekommen. Ganz liebe Gruesse aus Ghana :-)
Nachdem wir am Dienstag am Beach waren, Mittwoch ne Drumming and Dancing STunde hatten, was wirklich richtig toll war und heute ghanaisch gekocht und Accra angeschaut haben, muss ich zugeben, ist die Gruppe gut zusammen gewachsen und ich werde die andern sehr vermissen. Wobei Jonas und ich uns auf jeden Fall wiedersehen werden, da wir wahrscheinlich zusammen noch etwas durch das Land reisen. Vielleicht ist es langsam Zeit einige Dinge zu nennen, die mir hier begegnet sind (ganz ohne Wertung, das erlaube ich mir erst, wenn ich wieder zurueck bin):
Die Frauen sind entweder schwanger oder tragen ein kleines Kind auf dem Ruecken
Ja, es gibt ueberall Kondome zu kaufen
So viel Elend, wie in Jacksonville habe ich mir in meinen kuehnsten Traeumen nicht vorstellen koennen
Ich moechte mir Rastas flechten lassen
Die afrikanischen Kleider sind wunderschoen
Hier baut man Hotels neben Armenviertel -> Slums
Die Ghanaer haben keine positive Einstellung zu Umweltschutz
Es stinkt ueberall nach Urin und verdorbenen Fisch
Ich bin sehr froh Vegetarier zu sein
Ghanaische Zeit ist nicht vergleichbar mit deutscher Puenktlichkeit
Die Ghaner sind sehr sehr herzliche Menschen
Ich habe heut einige Zeit nachgedacht und viele wird es vllt nicht verwundern, aber sollte ich je die Mittel haben, hier etwas bewegen zu koennen, dann wuerde ich dies ohne zu zoegern tun. Allerdings weiss man leider gar nicht wo man anfangen soll. Ich denke viel nach....
Ich weiss leider nicht, wann ich das naechste Mal posten kann, fahre morgen frueh um vier zu meinem Projekt, aber sobald ich ne Moeglichkeit finde, werdet ihr nen Bericht ueber meine Gastfamilie und mein Projekt bekommen. Ganz liebe Gruesse aus Ghana :-)
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